HOW TO: OILY SKIN & NATURAL COSMETICS

Glänzende Nase, Stirn und Kinnpartie – schon viele Jahre ärgere ich mich vorwiegend im Sommer, aber auch in beheizten Räumen über meine Gesichtshaut, die dazu neigt, schnell zu fetten. Auch von Unreinheiten bleibe ich jenseits der 20 nicht verschont. Das Argument meiner Mutter, fettige Haut sei doch viel besser als zu trockene, weil die später eher zu Falten neigt, konnte mich nie so ganz überzeugen.

Als ich dann auch noch begann, auf Naturkosmetik umzusteigen und meine Haut nicht mehr künstlich mattieren konnte, war ein wenig Recherchearbeit und Ausprobieren angesagt. Im heutigen Post möchte ich mit euch meine Erfahrungen mit Naturkosmetik für schnell nachfettende Haut teilen und euch den ein oder anderen nützlichen Tipp geben.

Weniger ist mehr – Poren sollten nicht unnötigerweise verstopft werden

In der Pubertät war ich oft dazu geneigt, meine Unreinheiten und den Glanz unter einer dicken Schicht Make-Up und Puder verstecken zu wollen. Ein Fehler, wie sich später herausstellte – meine Haut reagierte gereizt darauf und bildete nur noch mehr Unreinheiten und Talg. Fettige Haut neigt zu übermäßiger Talgproduktion – da liegt es mehr als nahe, die ohnehin schon überempfindlichen Talgdrüsen nicht noch mehr zu reizen und zu verstopfen.

Wer nicht gänzlich auf Make-Up verzichten möchte, sollte zu Produkten mit antibakteriellen Inhaltsstoffen in Mousse-Konsistenz greifen – Flüssigfoundation verstärkt den Glanz meist zusätzlich.

In Bezug auf Gesichtspuder sollte ebenfalls nicht übertrieben werden – mehrere Schichten Puder lassen das Hautbild unschön und speckig erscheinen. Viel besser helfen meiner Meinung nach spezielle fettabsorbierende Tücher, die man in jedem Drogeriemarkt kaufen kann. Diese Methode ist zwar leider nicht gerade Zero-Waste, ich habe bis jetzt aber nichts Effektiveres gefunden.

Schonende Reinigung = Weniger Stress für die Talgdrüsen

In Sachen Reinigung habe ich schon so Einiges ausprobiert, angefangen von Clerasil (ganz schlimm) über verschiedenste Seifen bis zu meinem heiß geliebten Konjac-Schwamm, den ich seit einigen Wochen benutze. Mit geeigneten Seifen erzielte ich auch gute Ergebnisse, wichtig ist hierbei, dass sie nicht zu aggressiv sind, extra für die Gesichtspartie hergestellt und ein geringes Maß an Duftstoffe enthalten – wie oben schon beschrieben: Bei fettiger Haut ist weniger wirklich mehr, die Talgdrüsen sollten nicht noch zusätzlich gereizt werden.

Noch viel besser funktioniert jedoch ein spezieller Reinigungsschwamm – der “konjac sponge”. Dieser wird aus der Knolle der asiatischen Pflanze “Teufelszunge” oder “Amorphophallus Konjac” hergestellt. Wilde Formen dieser Pflanze wachsen meist hoch oben und weisen daher ein hohes Maß an Reinheit und Schadstofffreiheit auf.

Ursprünglich als Medizin eingesetzt, wird die vielseitige Pflanze heute auch in der Kosmetikindustrie verwendet – und erobert von Japan aus die ganze Welt. Konjac enthält viel Feuchtigkeit, ist auf natürliche Weise alkalisch ist und gleicht dadurch den Säuregehalt, den die Haut bei Hautunreinheiten und fettiger Haut aufweist. Außerdem enthält Konjac nur Gutes für unsere Haut: Proteine, Lipide, Vitamine, Zink, Panthotenat, u.v.m. Die einzigartige harte Netzstruktur des Schwammes massiert die Haut sanft und regt die Durchblutung sowie die Neubildung von Hautzellen an. Es sind neben dem Schwamm keine zusätzlichen Reingungsmittel mehr nötig – und ich kann das nach mehreren Wochen der Anwendung bestätigen.

Die hautfreundlichen Zauberschwämme sind außerdem kompostierbar und verpackungsfrei!

Gesichtsöle, Fluids und Co. – über die richtige Pflege fettiger Haut

Bis vor einiger Zeit habe ich versucht, dem schnellen Nachfetten meiner Haut mit entfettenden, leichten Gesichts-Fluids entgegenzuwirken – mit mäßigem Erfolg. Dadurch, dass der Haut das schützende Fett entzogen wurde, kurbelte sich die Talgproduktion gleich noch mehr an.

Ich bin dann in einem Internet-Forum auf den Tipp gestoßen, es doch ‘mal mit speziellen Ölen zu versuchen – wenn die Poren merken, dass schon genug Fett vorhanden ist, müssen sie immerhin temporär keines nachproduzieren. Das hörte sich plausibel an, deshalb probierte ich es einfach aus – und bin schließlich bei einem bestimmten Öl speziell für fettige Haut von Dr. Hauschuka geblieben. Dr. Hauschuka führt übrigens auch Pflegeprodukte für andere Hauttypen, die ganze Produktpalette findet ihr hier online in der Shop Apotheke.

Was tun gegen Pickel? Finger aus dem Gesicht und die richtige Ernährung

Vor allem bei fettiger, zu Unreinheiten neigender Haut gilt eine Faustregel ganz besonders: Finger aus dem Gesicht! Die Keime, die sich ständig auf den Händen befinden, können Unreinheiten und Pickel verursachen bzw. begünstigen.

Was außerdem gegen unreine Haut hilft: eine ausgewogene, kohlenhydratarme Ernährung ohne Milchprodukte. Leider wird eine Ernährungsumstellung nur selten von Ärzten empfohlen, stattdessen werden lieber unzählige Tabletten und Gesichtswässerchen verschrieben. Mit gesunder Ernährung lässt sich eben weniger Gewinn machen. Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel meinem Hautbild viel mehr Besserung gebracht hat, als jede Pille es jemals tat.

In Milch z.B. finden sich Wachstumshormone – die sind für Kälber wichtig, für unsere Haut jedoch nur eine weitere Belastung. Pickel und andere Unreinheiten sprießen immerhin unter Anderem bedingt durch Hormone.

Zucker fördert entzündliche Prozesse im Körper – trägt also ebenfalls zu unreiner Haut bei. Um Pickeln entgegezuwirken, sollte also auf eine ausgewogene, vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung geachtet werden – Zucker und Milchprodukte also am Besten nur in Maßen genießen.

* Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit der Shop Apotheke.

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