GREEN IS THE NEW BLACK

Schwarzer Hut, schwarzer Mantel – auch wenn Helena sich ein wenig wie ein Detektiv fühlt, ist diese schlichte Kombi eine ihrer am häufigsten getragenen. Mit einem Hut lassen sich Bad-Hair-Days stilvoll überbrücken und ein schlichter, schwarzer Mantel gehört ohnehin in jede Garderobe. Der grasgrüne Pullover mit den schicken Steinchen am Ausschnitt lässt sich supereasy selbst gestalten: Einfach an einem Pullover eurer Wahl Schmucksteine aus dem Bastelbedarf mit Textilkleber anbringen.

Wir haben vorhin unseren obligatorischen Sonntagsspaziergang hinter uns gebracht und sind, während wir uns über alles Mögliche unterhalten haben, auf ein neues Indiz gestoßen, das mir zeigt, dass ich älter bzw. erwachsener geworden bin.

Du merkst, dass du älter wirst, wenn…
…du aufstehst um mehr vom Tag zu haben.In meiner Teenagerzeit war es für mich einfach nicht begreiflich, wieso mein damals schon pensionierter Papa um 08:00 Uhr morgens aufsteht. Jeden Tag, 365 Tage im Jahr. Ich träumte davon, auch schon in Pension zu sein und jeden Tag bis Mittag zu schlafen, um mich dann nach dem Mittagessen wieder für ein Verdauungsschläfchen hinzulegen. Ich habe meinen Papa dann einmal gefragt, wieso zur Hölle er das macht.

Seine Antwort darauf konnte mich nicht überzeugen, denn sie lautete: Um mehr vom Tag zu haben. Lachhaft, dachte ich. Ich hab doch auch noch genug vom Tag, wenn er erst zu Mittag beginnt. Mindestens 10 Stunden nämlich.

Jahre später begann ich mein Studium, zog von zuhause aus; musste also nun den Haushalt selbst schmeißen, nahm nebenbei einen Job als Rechtsanwaltsassistentin an. Das brachte mich (anfangs gezwungenermaßen) dazu, jeden Tag um spätestens 8 Uhr aufzustehen.

Als ich dann in den Sommerferien keine Uni hatte und von der Arbeit freibekam, stand ich aus Gewohnheit trotzdem um 8 Uhr auf. Frühstückte. Machte eine halbe Stunde Yoga. Duschte mich. Entdeckte ein Staubknäuel am Boden und saugte gleich die ganze Wohnung. Nahm ein Buch zur Hand, las ein paar Seiten. Schaute auf die Uhr. 11 Uhr. Es war allen Ernstes erst 11 Uhr morgens und ich war schon produktiver gewesen als an 4 Tagen in meiner Teenagerzeit zusammen.Ich schaute aus dem Fenster und sah wie die Sonne vom Himmel lachte. Da musste ich unweigerlich auch lächeln. Ich hatte noch den ganzen Tag vor mir. Zeit war ein kostbares Gut geworden.


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