FAIR LABEL TO WATCH: KANCHA

Nach der Anschaffung eines Tablets zu Weihnachten war klar: So ganz “nackt” kann ich das teure Teil nicht in meinem Rucksack verstauen. Also startete die Suche nach dem perfekten Tablet-Sleeve – eben mit der Anforderung, dass es unter fairen Arbeitsbedingungen produziert wurde. Dies stellte sich allerdings als ziemlich schwierig heraus – bis ich in einem Kleiderkreisel-Forum auf den Tipp stieß, die Marke “Kancha” auszuprobieren.

Mir war das Label kein Begriff, deshalb googelte ich gleich nach – ein kurzer Blick in deren Onlineshop und mir war klar: Nach genau so etwas hatte ich gesucht. Kancha ist ein recht junges Unternehmen aus Berlin, wurde 2013 gegründet und lässt Designprodukte aus nachhaltigen Materialien unter menschenwürdigen, fair bezahlten Arbeitsbedingungen in Kirgistan fertigen.

Entstanden ist die Idee nach einer Reise eines der Gründer nach Kirgistan – er ließ sich dort von der Filzkunst der Nomaden inspirieren und fand nach seiner Rückkehr in Berlin heraus, dass in den modernen Städten eine neue Art der Nomaden existiert: Smartphone und Tablet-Besitzer, die rastlos zwischen den pulsierenden Großstädten pendeln und keinen festen Wohnsitz haben. Er schuf eine Verbindung zwischen den modernen Nomaden und den kirgisischen Handwerkern – indem er dort wunderschöne, hochwertige Geldbeutel, Tablethüllen, Kameragurte und viele weitere nützliche Accessoires produzieren lässt.

Mehr zu meiner Tablethülle findet ihr dann in einem der nächsten Posts. Ihr bekommt im Onlineshop von Kancha übrigends unter Eingabe des Codes “KANCHALOVESYOU” 10% Rabatt!

In diesem Post soll es aus gegebenem Anlass primär um ein anderes Projekt von Kancha gehen:

Ab heute findet das Crowdfunding für einen innovativen Rucksack statt. Was an dem rückenschonenden Rucksack innovativ ist? Er bietet dank modularer Taschen in verschiedenen Größen besonders viel Stauraum und Sicherheit für all eure Alltagsbegleiter wie Handy, Tablet, Bücher, Schminkutensilien, etc. Wie jedes Produkt wird auch dieser Rucksack in den Bergen Zentralasiens von aus Kirgistan stammenden Handwerkern unter aufwändigen, fair entlohnten Herstellungsbedingungen gefertigt.

Alle wichtigen Informationen, die Zusammensetzung des Rucksacks, das Finanzierungsziel, wie viel Zeit noch bleibt, um mitzumachen und ganz viele tolle Angebote rund um das Projekt findet ihr hier.

“The Grid”, wie der modulare neue beste Freund sich nennt, hat ein ganz besonderes Feature:
Alle Taschen können abgenommen und somit auch einzeln als Clutch, Geldtasche, Gürteltasche und was euch noch so alles einfällt, verwendet werden. Mehr Individualität und Kreativität geht fast nicht! Noch nie war ein fair produzierter Rucksack so funktionell und gleichzeitig ansprechend gestaltet.
Also ich bin schlichtweg begeistert. Wenn du dich als urbaner Nomade angesprochen fühlst und unbedingt möchtest, dass das coole Teil bald erhältlich ist oder du einfach die Menschen in Kirgistan unterstützen und fördern möchtest, dann klickt dich ‘rein und hilf mit, den wohl coolsten, innovativsten und formschönsten nachhaltig hergestellten Rucksack von einem Prototyp zum Alltagsbegleiter zu machen!

 

 

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.