DU MERKST, DASS DU ÄLTER WIRST WENN…

…du anfängst, dir Gedanken über den Fortbestand unseres Planeten zu machen.

Nach meiner sehr langen Abstinenz folgt nun endlich wieder ein Blog-Eintrag. In all der Zeit, in der ich den Blog so ganz alleine vor sich hinvegetieren ließ, habe ich viel nachgedacht, viel erlebt, viel gesehen und begonnen umzudenken. Nachdem ich mir die allseits bekannte, 2010 erschienene Dokumenation “Plastic Planet” angesehen habe, hat sich wirklich was getan in mir.
Ich habe mich mehr mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander gesetzt, recherchierte viel, war schockiert, wütend, traurig und machmal, ja manchmal habe ich mir auch die eine oder andere Träne verdrücken müssen.

“Wie können wir das der Fauna und Flora nur antun?”

“Was habe ich selbst schon zur Zerstörung dieses Planeten beigetragen?”

“Was bin ich bereit zu ändern, um nachhaltiger zu handeln und diese Erde zu schützen?”

Diese und ähnliche Gedanken kreisten mir so oft durch den Kopf, wenn ich im Bett lag und nicht einschlafen konnte, weil mich das alles, was ich gelesen hatte, so aufwühlte.
Mir war klar, dass ich Einiges ändern muss und werde.

Angefangen habe ich, passend zum Film, beim Thema Plastik:
Als Erstes habe ich mir eine Trinkflasche besorgt, eine schöne aus Edelstahl, die Getränke auch warmhalten kann und mich in der Uni und in der Arbeit immer mit der nötigen Menge an Wasser versorgt. Da sie aus Edelstahl ist, kann sie, anders als bei Plastikflaschen, auch keine Weichmacher an das Wasser abgeben, die krank machen können. Und sie kann auch nicht so leicht zerbrechen wie eine Glasflasche.

Zweitens: Ich trage jetzt immer einen Jutebeutel bei mir. Den kann man ganz klein zusammenfalten und in die Handtasche packen. Und siehe da: Der Plastiktütenverschleiß verringert sich enorm.

Drittens: Ich kaufe kein verpacktes Obst mehr. Einen Apfel, den ich daheim ohnehin abwasche oder eine Kiwi oder Banane, die eine schützende Schale haben, muss ich nicht noch extra in Plastik verpacken.

Was ich auch neu für mich entdeckt habe: Waschseifen, sowohl für Haare als auch für den Körper. Am besten gefallen haben mir bis jetzt die Schwarze Seife aus Afrika (bestellbar z.B. bei Amazon) und die Pflanzenseifen von Weleda, die es in vielen tollen Duftrichtungen gibt. Damit lässt sich wahnsinnig viel Shampoo- und Duschgelverpackung einsparen.

Zu dem vorherigen Punkt passend: In vielen Peelings sind Peelingkörnchen aus Plastik und solche winzigen Teile werden nicht aufgefangen oder wiederverwertet. Dadurch gelangen sie in die Nahrungskette von Kleinstlebewesen. Deshalb habe ich mir einen Peelinghandschuh angeschafft.

Ich habe meine Smoothies immer gerne aus bunten Trinkhalmen geschlürft – die wurden aber auch aus der Küche verbannt. Es gibt aber superschicke Alternativen – z.B. Trinkhalme aus Edelstahl, die nach Gebrauch einfach in den Geschirrspüler gegeben werden und immer wieder verwendet werden können!

Außerdem habe ich mir einen Wassersprudler angeschafft – meiner ist von der Marke SodaStream. Damit lässt sich ganz einfach Leitungswasser zu Soda machen und man spart sich extrem viele Plastikflaschen!

Meinem kleinen Neffen schenke ich übrigends nur mehr Holzspielzeug. Das ist hochwertiger, viel langlebiger und unschädlicher als Plastik und er hatte bis jetzt immer eine Heidenfreude damit.

Das war’s dann von mir für heute – im nächsten Blog-Post werde ich mich dann näher mit dem Thema nachhaltige Kleidung beschäftigen und euch erklären, warum und wie ich ab jetzt weniger, gewissenhafter und nachhaltiger shoppen will. Dabei möchte ich auch zeigen, dass faire Mode und Ästhetik sich nicht ausschließen. Sich fair und nachhaltig zu kleiden bedeutet schon lange nicht mehr, sich in Filzpantoffeln und selbstgestrickte, unförmige Pullover zu stecken.

Aber mehr dazu nächstes Mal.


PRODUCTS:

Trinkflasche: z.B. von Klean Kanteen

Waschseifen: z.B. Dudu Osun Schwarze Seife oder Weleda

Pflanzenseife bei DM oder BIPA

Peelinghandschuh bei DM, BIPA, Müller

Edelstahltrinkhalme: z.B. hier

Soda Stream Wassersprudler z.B. bei MediaMarkt oder Saturn

Holzspielzeug z.B. von Matador

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