Olympus OM-D E-M10 Mark III im Test: Meine Erfahrungen

Vor einiger Zeit habe ich euch von meinem Kurztrip mit Olympus nach Berlin erzählt. Zwei Monate ist die neue Olympus OM-D E-M10 Mark III nun schon im Einsatz und ich habe die formschöne Systemkamera auf Herz und Nieren für euch getestet. Hier also nun meine Erfahrungen mit der neuen Olympus.*

Wie ich schon im letzten kurzen Erfahrungsbericht zu der neuen Kamera von Olympus erwähnt habe, fotografiere ich zwar für mein Leben gern – an komplizierte Kameraeinstellungen traue ich mich aber noch nicht. Für meine Zwecke sind diese aber auch gar nicht notwendig. Ich kenne natürlich die Grundeinstellungen einer Kamera, weiß wie man ein schönes Bokeh hinbekommt und könnte mich stundenlang mit den Einstellungen in Lightroom spielen. Trotzdem bin ich ein Fan vom Einfangen spontaner Momente im Alltag – und dies funktioniert meist eben nicht mit langem Herumschrauben an den Einstellungen.

Eine Systemkamera mit wechselbaren Objektiven ist also die perfekte Wahl für mich. Wir haben übrigens vorher schon mit der Olympus PEN E-PL6 die Outfit- und Food-Fotos auf dem Blog fotografiert und waren auch mit diesem Modell sehr zufrieden.

Warum Systemkamera?

Lange Zeit galten Spiegelreflexkameras als das Maß der Dinge. Für wirklich gute Bilder wurde zur DSLR-Kamera gegriffen – egal ob Hobbyfotograf oder Profi. Für professionelle Fotografen hat das bestimmt auch seine Berechtigung – für den Hobbynutzer, der einfach nur gute Fotos schießen will und Freude am Fotografieren hat, sind die großen, oft nicht gerade handlichen Geräte aber in vielen Situationen eher eine Herausforderung.

Aus diesem Grund verzichten einige Kamerahersteller schon seit mehreren Jahren auf den Spiegel. Für passionierte Hobby-Fotografen bringt genau das so einige Vorteile mit sich:

Fällt der Spiegelkasten im Inneren des Gehäuses weg, spart das jede Menge Platz und Gewicht. Die Systemkameras sind dadurch kleiner und leichter als DSLR-Modelle. Außerdem sind sie im Alltag praktisch, da es kein lautes Auslösegeräusch gibt. Eine Profi-Kamera mit Teleobjektiv wiegt als Spiegelreflex-Modell um die sechs bis sieben Kilogramm – als spiegellose gerade ‚mal ein Kilogramm. Systemkameras können also auch viel unkomplizierter im Handgepäck in den Urlaub mitgenommen werden.

Der Vorteil zu den ebenfalls kleinen und kompakten Digitalkameras: Systemkameras verfügen über Wechselobjektive.

Wir testen die neue Olympus OM-D E-M10 Mark III.

Die Vorteile der Olympus OM-D E-M10 Mark III im Test

Angesichts der Tatsache, dass ich die folgenden Features im Rahmen einer Kamera-Review hervorhebe, greift sich wohl so mancher professionelle Fotograf an den Kopf. Dennoch bin ich der Ansicht, dass eben jeder andere Bedürfnisse hat – und die unten genannten Funktionen entsprechen eben meinen Bedürfnissen. Wenn Du mehr über die genauen technischen Daten der Olympus OM-D E-M10 Mark III erfahren möchtest, schau‘ am besten auf der Website von Olympus selbst vorbei.

Wechselobjektive: Vielfältige Möglichkeiten

Für die Olympuskameras sind verschiedene Wechselobjektive erhältlich. Meine neue OM-D verfügt standardmäßig über das 14-42mm Pancake Zoomobjektiv. Ich finde, dass der Pancake aufgrund der Kompaktheit (fährt sich im ausgeschalteten Zustand ein) für den Alltag und eben auch auf Reisen bestens geeignet ist. Es gibt zwar lichtstärkere Objektive – aber mit 14mm ist dieses immerhin schon recht weitwinklig.

Außerdem gibt es eben noch viele andere Wechselobjektive, die man je nach Bedarf dazukaufen kann. Mit einem passenden Adapter, der meist gar nicht viel Geld kostet, kann man nahezu jedes Objektiv – also auch die von Spiegelreflexkameras – an der Olympus anbringen. Häufig bußt man dafür jedoch den Autofokus ein.

Ich verwende neben dem Pancake-Objektiv noch das sehr lichtstarke 45mm 1.8 mit Fixbrennweite – damit bekommt man auch die weiter oben schon erwähnte Tiefenunschärfe bzw. das Bokeh hin.

Das "Bokeh": Scharfer Vordergrund kommt durch den verschwommenen Hintergrund besser zur Geltung
Mit der neuen Olympus OM-D gelingt das perfekte Flatlay oder Food-Foto.

Design und Gewicht: Die perfekte Kamera auf Reisen

Retro-Schick, der an die 80er Jahre erinnert und nur etwas über 400g Gewicht: Das hübsche Leichtgewicht aus dem Hause Olympus überzeugt optisch schon ‚mal auf ganzer Linie. Auch für Reisen bestens geeignet: So kann die gesamte Kameraausrüstung umkompliziert im Handgepäck mitgenommen werden.

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Touchscreen: Einfach und schnell fokussieren

Als Touchscreen-Benutzerin der frühen Stunde bin ich begeistert davon, dass auch meine neue Systemkamera über einen solchen verfügt. Der integrierte Touchscreen der Olympus OM-D E-M10 Mark III ist hell und hat eine super Darstellungsqualität –  zudem kann man mit einem Fingertipp auf den entsprechenden Bereich sogar fokussieren. Das Foto wird, sofern man dies einstellt, nach dem Scharfstellen durch den Klick gleich aufgenommen.

Klappbarer Bildschirm: Perfekt für Food-Fotos von oben

Wer auf seinem Blog gerne Rezepte präsentiert, wird den klappbaren Bildschirm der neuen Olympus OM-D lieben. Dieser macht es leicht, die Kamera beispielsweise horizontal von oben über ein Flatlay oder Speisen-Arrangment zu halten und trotzdem genau zu sehen, was man fotografiert.

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WIFI-Funktion: Fotos schnell und einfach auf’s Smartphone übertragen

Ich bin geradezu begeistert von der praktischen WIFI-Funktion der neuen Olympus Systemkamera. Die dazugehörige App für das Smartphone ist leicht zu bedienen und funktioniert auf iOs und Android. Nachdem man den QR-Code seiner Kamera in der App am Smartphone gescannt hat, kann man die Fotos und Videos mit wenigen Klicks übertragen und das Smartphone sogar als Fernauslöser verwenden. Dies finde ich besonders praktisch: So kann ich die qualitativ hochwertigen Fotos der Olympus-Kamera mit VSCO oder ähnlichen Bildbearbeitungs-Apps gleich noch ein wenig tunen und dann auf Instagram oder Facebook hochladen.

Eingebauter Blitz: Gute Fotos zu jeder Tageszeit

Meine vorherige Olympus-Kamera verfügte zwar auch über einen Blitz – dieser musste aber erst aufgesteckt werden, war sehr klein und daher auch recht anfällig dafür, verloren zu gehen. Die neue Olympus OM-D E-M10 Mark III hat einen eingebauten Blitz, der ganz einfach bei Bedarf ausgeklappt werden kann.

Ausgezeichnete Farbtiefe: Satte und natürliche Farben

Was mir sofort aufgefallen ist, als ich das neue Olympus-Modell das erste Mal ausprobiert habe: Die herausragende Farbtiefe. Die damit geschossenen Fotos haben klare, satte und natürlich wirkende Farben. Wen die technischen Daten der Farbtiefe interessieren: 24 Bit (8 Bit pro Farbkanal), 36 Bit (12 Bit pro Farbkanal).

Olympus OM-D E-M10 Mark III im Test

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Live-Time-Funktionen: Ganz einfach bessere Fotos für Einsteiger

Typische und vor allem bei Anfängern und Hobby-Fotografen beliebte Funktionen der Olympus sind die Live-Funktionen Live Time, Live Bulb und Live Composite. Keine andere Kamera bietet eine solch einfache Bedienung, wenn man eine Bulb-Langzeitbelichtung erstellen möchte, da man hier währenddessen auf dem Bildschirm beobachten kann, wie weit die Belichtung schon fortgeschritten ist. Live Composite eignet sich dafür, Leuchtspuren bewegter Motive in eine Langzeitbelichtung zu integrieren, ohne dabei die nicht bewegten Motivdetails überzubelichten. Normalerweise wäre dafür eine zimlich lange Aufnahmereihe und ein Bildbearbeitungsprogramm nötig.

OLYMPUS OM-D E-M10 Mark III Test Review

Videos in 4K: Brilliante Videos mit Bildstabilisator

Wenn man das Programmwahlrad auf Videomodus stellt, kann man mit der Olympus OM-D E-M10 Mark III sogar Videos in 4K-Qualität aufzeichnen. Das interne Stereomikrofon funktioniert ebenfalls gut. In der 4K-Auflösung erfolgt die Aufnahme mit 24, 25 oder 30 Bildern pro Sekunde – in Full-HD kann der Benutzer zwischen 24, 25, 30, 50 oder 60 Bildern pro Sekunde wählen. In Full-HD-Auflösung lassen sich auch bestimmte Filter hinzu schalten, mit denen man sich ein wenig spielen kann.

Der Bildstabilisator ist meiner Meinung nach ebenfalls ein echtes Highlight der Kamera – und das nicht nur im Videomodus. Er arbeitet auf mehreren Achsen, reagiert auf horizontales und vertikales Verkippen sowie Verschieben und sogar auf Drehbewegungen. Als wir mit dem Bully durch Berlin gefahren sind, filmte ich während der Fahrt. Dabei fuhren wir über mehrere Schlaglöcher im Boden – als ich die Aufnahme danach abspielte, konnte man gar nicht erkennen, wo die Schlaglöcher waren, da der Bildstabilisator die Erschütterung so gut ausgeglichen hatte.

Mein Fazit zur Olympus OM-D E-M10 Mark III

Das neue Olympus-Modell ist auf Einsteiger ausgerichtet – auch ich sehe mich in dieser Kategorie. Die hübsche Systemkamera begleitet mich dank ihres geringen Eigengewichts auch im Alltag. So kann man auch schnell und etwas unauffälliger ein paar schöne Outfit- oder Food-Fotos schießen – ohne gleich das Interesse der Passanten oder anderen Restaurant-Gäste zu erregen.

Dank der Modi P, A, S und M in denen eigene Einstellungen getätigt werden können, kommen auch schon routinierte Fotografen auf ihre Kosten.

Mich begeistern vor allem der gut funktionierende Touchscreen, das nostalgisch anmutende Design, die Objektive und die tolle Bildqualität – und nach acht Wochen Testzeit würde ich die Olympus OM-D E-M10 Mark III uneingeschränkt all jenen empfehlen, die Spaß am Fotografieren haben, vielleicht noch am Anfang stehen und unkompliziert wunderschöne Fotos und Videos machen wollen. Mit der Vielzahl an Modi und Funktionen gelingt das mit diesem Olympus-Modell nämlich besonders einfach.

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Olympus OM-D E-M10 Mark III Test Review

Willst auch Du richtig gute Fotos ohne besondere Fotografie-Kenntnisse schießen?

Wenn Du schon länger mit dem Gedanken spielst, Dir eine neue Kamera zuzulegen, schau‘ Dir die neue Olympus OM-D gerne nochmals genauer an. Wie gesagt: Mich überzeugen besonders der klappbare Touchscreen, die gestochen scharfen Fotos mit toller Farbtiefe und die Möglichkeit, verschiedenste Objektive an einer so kleinen, handlichen Kamera auszuprobieren.

Die Olympus OM-D E-M10 Mark III ist ab € 649,00 erhältlich und hat 16,1 Megapixel, ist kompatibel mit allen Micro Four Thirds Objektiven, verfügt über die Funktion der 4k Ultra HD Videoaufnahme, hat einen 7,6 cm (3 Zoll) klappbaren Display mit Touchscreen und bietet die Möglichkeit, Fotos über HDMI, USB 2.0 und WIFI zu übertragen.

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