MOVING FORWARD (+das perfekte Hemdblusenkleid von Mila.Vert)

Unser ganzes Leben lang öffnen und schließen sich Türen. Manche Türen bleiben für immer verschlossen, hinter anderen tun sich neue Möglichkeiten auf. Türen öffnen sich aber (im übertragenen Sinne, in unserem modernen Zeitalter natürlich schon) nicht von selbst. Türen, die man nicht aus eigenem Antrieb öffnet, werden verschlossen bleiben – und damit auch die Möglichkeiten, die dahinter auf einen warten würden. Das kann wehtun und demotivieren – aber: Wer unglücklich mit seinem Leben ist, hat es selbst in der Hand, etwas zu ändern.

Wie schafft man es also, sich aufzuraffen und die eigenen Ziele wieder zu verfolgen? “Du hast es selbst in der Hand, etwas zu ändern” klingt immer so einfach dahergesagt – die meisten von uns wissen aber, wie schwierig es ist, dies wirklich umzusetzen.

Das innere Kind: Wie man die Ziele erreicht, die man sich von Herzen wünscht

Als Kind stehen jedem Menschen noch alle Türen offen. Man hat große Träume und Wünsche, kann frei von Vorurteilen und Werten entscheiden, was man gut findet und was doof. Wenn ich mich daran zurückerinnere, mit welcher Leidenschaft und welchem Enthusiasmus ich meine damaligen Hobbies (z.B. das Zeichnen, Lesen oder Geschichten schreiben) verfolgt habe, kann sich mein heutiges Ich eine riesige Scheibe davon abschneiden. Wenn ich ein gemaltes Bild blöd fand, habe ich es ohne zu zögern zerrissen, um ein neues zu beginnen.

Natürlich lässt sich dies nicht auf jede Lebenslage, die ein Mensch als Erwachsener blöd findet, übertragen – trotzdem kann man es als Denkanstoß sehen und das “Kind in sich” wieder öfter zum Vorschein kommen lassen.

Zögern, zerdenken und zweifeln sind meine 3 “Endgegner”: Sie verursachen Stillstand und im schlimmsten Fall auch einen Strudel der negativen Gedanken, die mich dann erst recht nicht vorankommen lassen. Mehr über diese Problematik habe ich im Blogbeitrag “Über die wichtigste Person in meinem Leben” niedergeschrieben.

Daher sei jedem und jeder empfohlen: Sei kritisch – aber nicht gehemmt.

Keine Angst vor Niederlagen!

Weiterzukommen bedeutet in den meisten Fällen auch: Die ein oder andere Niederlage einzustecken. Und damit klarzukommen. Wer sich beruflich in Neuland wagt, wird mangels Erfahrung und Wissen nicht gleich mit den “alten Hasen” mithalten können. Oder Fehler machen.

Trotzdem hat man einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Und damit schon ein großes Ziel erreicht: Die Situation, in der man unglücklich war, zu verlassen. Wer immer auf der Suche nach neuen Türen ist, die er oder sie öffnen kann, wird irgendwann die richtige Tür finden. Ganz bestimmt.

Hemdblusenkleid von Mila.Vert und Gedanken zum Vorankommen im Leben

Hör’ auf, Dich von anderen Personen lenken zu lassen!

Die letzten Jahrzehnte meines Lebens waren davon gekennzeichnet, dass ich so gelebt habe, wie andere dachten, dass ich leben möchte. Das fing schon in der Schule an: “Du musst dies und jenes, sonst wirst Du nie einen tollen Job haben und gut verdienen” und ging im Studium Studium weiter: “Also viel länger als Mindeststudienzeit würde ich nicht brauchen, wenn Du einen Job in dieser Branche möchtest”.

Hey! Stop! Wer sagt denn, dass ich unbedingt einen Job in genau dieser Branche möchte und nicht einfach aus Interesse studiere? Um mich weiterzuentwickeln? Den Zweck, den ein Studium meiner Ansicht nach ursprünglich erfüllen sollte?

Ist mir doch schnurzpiepegal, dass 90% aller anderen Studierenden dieses Faches sich nach den ohnehin schon anstrengenden Studienjahren unbedingt um eine energieraubende, aber dafür gutbezahlte Stelle in dieser Branche prügeln wollen. Vielleicht will ich gar keine gut bezahlte Stelle? Vielleicht würde ich viel lieber selbstständig arbeiten und dafür in Sachen Konsum Abstriche machen? Wer weiß das schon außer mir? Ja genau! Niemand! Und deshalb ist es auch nicht an den Anderen, mir vorzugeben, was ich zu tun oder zu lassen habe oder mir ein schlechtes Gewissen machen zu wollen, wenn ich nicht in irgendwelche vorgefertigten Klischees passe oder den imaginären Anforderungen nicht gerecht werde, die “die Gesellschaft” an junge Studierende hat. Und genau daran solltest auch Du denken, wenn Du in nächster Zeit wieder einmal vor einer wichtigen Lebensentscheidung stehst.

Sich von anderen beeinflussen zu lassen nimmt nur in den allerwenigsten Fällen ein gutes Ende. Menschen, die sich (oft ohne böse Absichten) in Dein Leben einmischen und denken, sie wüssten besser was gut für Dich ist, vergessen meistens, dass es nicht sie sind, die dieses Leben dann leben müssen.

Hemdblusenkleid von Mila.Vert aus Bio-Baumwolle

Lass’ ab und zu Deinen Bauch entscheiden

Vor wenigen Jahren begann ich, meinen Tag zu analysieren. Was hatte ich gemacht? Was hatte ich erreicht? Wie habe ich mich dabei gefühlt?

Die Antworten auf diese Fragen waren an manchen Tagen erschreckend. Irgendwann reichte es dann. Ich saß an einem heißen, sonnigen Junitag an meinem Schreibtisch in meiner verdunkelten Wohnung, da es sonst zu warm geworden wäre und büffelte seit Stunden für die letzte große Uniprüfung dieses Semesters. Nicht dass das an sich etwas Verwerfliches wäre, aber es gab ein Problem daran: Das, was ich mir da in den Kopf hämmerte, interessierte mich nicht die Bohne. Ich lernte etwas, das ich nur lernte, weil ich nach meinem Schulabschluss etwas verloren vor mich hindümpelte und Andere mir sagten, dass dies und das zu mir passen würde. Immerhin muss man ja auch was Ordentliches lernen, stimmt’s?

Was ist eigentlich ordentlich? Und wer definiert das?

Ich will damit nicht sagen, dass ich aus diesen Erfahrungen nicht auch etwas gelernt hätte: Ich habe immerhin gelernt, dass man sich zwar von anderen Menschen Inspirationen holen kann – welche Tür man dann aber wirklich öffnet, muss man selbst entscheiden. Und wenn Dir der Raum hinter einer Tür nicht gefällt, ist es an Dir, diesen wieder zu verlassen und eine neue Tür zu öffnen. Und vielleicht nimmt man statt der Sicherheitstür auch ‘mal die verwitterte, verschnörkelte, bei der man nicht genau weiß, was dahinter auf einen wartet.

Hemdblusenkleid von Mila.Vert und Gedanken zum Vorankommen im Leben

Fair Fashion Outfit: Hemdblusenkleid im Denim-Stil von Mila.Vert*

Kleider und ich sind erst vor einiger Zeit warm geworden. In meiner Teenie-Zeit war ich immerhin viel zu cool, so etwas zu tragen, da waren eher weite Hosen und Army-Pullover gepaart mit Skateboard und Schweißbändern angesagt. Irgendwann hatte ich dann sogar ‘mal eine “Tussi-Phase”, in der ich mit zentnerschweren Armreifen und Riesencreolen vollkommen überschminkt in die Schule stolzierte. Aber sogar in dieser Zeit waren Kleider tabu. Ich fühlte mich nie richtig wohl darin, sie waren immer entweder zu kurz oder zu lang, der Stoff zu dünn oder mir gefiel der Schnitt nicht. Seit ich mehr Wert auf hochwertige Verarbeitung der Kleidung lege, findet sich aber endlich ab und an ein Kleid, das auch meinen Ansprüchen an Schnitt und Material gerecht wird. So geschehen beim Label Mila.Vert, das neben der sorgfältigen Verarbeitung hochwertiger Rohstoffe auch viel Wert auf die ethisch vertretbare Produktionsweise der Kleidungsstücke legt. Das Sortiment von Mila.Vert ist überschaubar – dafür hat es diese kleine, aber feine Auswahl wirklich in sich. Tolle Schnitte kombiniert mit liebevollen Details wie Volants oder Fransen und noch dazu aus nachhaltigen Materialien – genau meins.

Die Kollektionen sind schlicht, aber wunderschön und nicht zu figurbetont – ich mag es ja lieber, wenn man die Figur nur erahnen kann und sich nicht in das Kleid hineinquetschen muss, um dann ständig daran herumzuzupfen, damit es sitzt.

Mila.Vert arbeitet mit zwei familiengeführten Nähereien in Slowienien zusammen, wo auch das Label selbst herstammt. Dieser lokale, traditionelle Herstellungsprozess garantiert die Erfüllung der ethischen und qualitativen Anforderungen an ein Fair Fashion Label.

Das Kleid, das ich auf den Fotos trage, besteht zu 100% aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle.

Hemdblusenkleid von Mila.Vert, fotografiert von Daniel Wolf

Über die Gründerin von Mila.Vert: Eine Passion für formschöne, hochwertige Mode

Tina Logar Bauchmüller, die Gründerin von Mila.Vert ist schon seit ihrer Kindheit auf der Suche nach den besten Schnitten, hochwertigsten Stoffen und schönsten Designs. Ihr ganzes Leben lang arbeitete sie mit ihrer Großmutter, die eine begabte Schneiderin war, sowie lokalen Näherinnen zusammen, um ihre Design-Ideen umzusetzen.

Für Tina ist es besonders wichtig, dass die Kleidungsstücke, die sie entwirft, in nahezu allen Lebenslagen tragbar sowie langlebige Begleiter sind und nicht aus der Mode kommen.

Die modeaffine Gründerin liebt es, mit traditionellen Handwerksbetrieben zusammenzuarbeiten – und sie genießt zudem auch die enge  Zusammenarbeit mit anderen “Fashion Enthusiats”, wie Bloggern, Fotografen und Händlern.

Mila.Vert is a combination of her passion for creating beautiful clothing and the values she has put at the heart of her business.

Hemdblusenkleid von Mila.Vert

OUTFIT DETAILS:

Hemdblusenkleid aus Bio-Baumwolle: hier via Mila.Vert (GOTS-zertifiziert)

Sneakers: hier via Cardanas USA (aus nachhaltigen Materialien gefertigt, die Arbeiter erhalten eine faire Entlohnung und haben geregelte Arbeitszeiten)

Umhängetasche: hier von The Cambridge Satchel Company (in Großbritannien gefertigt)

Fair Fashion Outfit: Hemdblusenkleid von Mila.Vert

Foto-Credit: Daniel Wolf

Hemdblusenkleid von Mila.Vert und Gedanken zum Vorankommen im Leben

Neues Hemdblusenkleid von Mila.Vert, fotografiert von Daniel Wolf

Moving forward: Wie man im Leben vorankommt - Tipps & Tricks

Hemdblusenkleid von Mila.Vert und Gedanken zum Vorankommen im Leben

Hemdblusenkleid von Mila.Vert

Kolumne: Über das Glücklichsein und Vorankommen

Hemdblusenkleid von Mila.Vert und Sneakers von Cardanas USA

Hemdblusenkleid von Mila.Vert, fotografiert von Daniel Wolf bei der Hermesvilla in Wien

*Anzeige: Das Kleid wurde mir von Mila.Vert zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank dafür!

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